Allgemeine Kurse nach OStrV und TROS Laserstrahlung – Ausbildung für Laserschutzbeauftragte
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Fachkenntnisse für Laserschutzbeauftragte Online oder Präsenz | 10,5 Stunden Unterricht (2 Tage) | 14 Seminareinheiten | inkl. Zertifikat
Unsere umfassenden Lehrgänge vermitteln Ihnen alle Fachkenntnisse, die Sie benötigen, um in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Einrichtung als Laserschutzbeauftragte*r (LSB) bestellt zu werden. Die Schulung entspricht den Anforderungen der OStrV und den Technischen Regeln Laserstrahlung (TROS Laserstrahlung) und schließt mit einem Zertifikat ab.
Der Kurs eignet sich sowohl für Erstschulungen als auch als Auffrischung.
Für wen ist dieser Lehrgang geeignet?
Die allgemeinen Laserschutzkurse richten sich besonders an LSB, die in komplexen oder anspruchsvollen Bereichen eingesetzt werden, z. B.:
- unterschiedliche Lasereinrichtungen und Laseranwendungen
- nicht klassifizierte Lasersysteme
- Laserentwicklung und Lasertechnik-Forschung
- komplexe optische Aufbauten
Typische Einsatzorte sind Forschungseinrichtungen, Universitäten, Hochschulen oder Unternehmen, die Laser entwickeln oder herstellen.
Kursziele:
- Aufbau fundierter Fachkenntnisse zur sicheren Anwendung und Bewertung der Gefährdungen beim Umgang mit Laserstrahlung
- Befähigung zur Übernahme der Aufgaben und Verantwortung eines Laserschutzbeauftragten
- Praktische Vorbereitung auf betriebliche Anforderungen, Gefährdungsbeurteilungen und Schutzmaßnahmen
- Zertifikat nach erfolgreicher Prüfung
Kursinhalte:
- Physikalische Grundlagen und Eigenschaften von Laserstrahlung
- Biologische Wirkungen auf Auge und Haut
- Rechtliche Grundlagen, Normen und Regeln der Technik
- Laserklassen und relevante Grenzwerte
- Berechnung einfacher Expositionsgrenzwerte
- Gefährdungen durch Laserstrahlung: direkt und indirekt
- Auswahl, Umsetzung und Bewertung von Schutzmaßnahmen
- Aufgaben, Pflichten und Verantwortung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb
- Erstellung und Beispiele einer Gefährdungsbeurteilung
- Abschließende Prüfung und Zertifikatsübergabe
Prüfung und Abschluss
Am Ende des Lehrgangs absolvieren die Teilnehmenden eine schriftliche Abschlussprüfung in Form eines Multiple-Choice-Tests. Diese Prüfung dient dem Nachweis, dass die erforderlichen Fachkenntnisse sicher beherrscht werden.
Prüfungsanforderungen – so erreichen Sie den erfolgreichen Abschluss
Die Prüfung gilt als bestanden, wenn mindestens 70 % der erreichbaren Punkte erzielt werden.
Wird diese Punktzahl nicht vollständig erreicht, aber mindestens 50 %, kann durch eine zusätzliche mündliche Ergänzungsprüfung dennoch ein erfolgreicher Abschluss erzielt werden.
Damit stellen wir sicher, dass alle zukünftigen Laserschutzbeauftragten über die notwendige Handlungssicherheit im Umgang mit Laserstrahlung verfügen.
Zertifikat als offizieller Nachweis Ihrer Fachkenntnisse
Nach erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang und bestandener Prüfung erhalten Sie ein Zertifikat, das die erworbenen Fachkenntnisse für Ihre Tätigkeit als Laserschutzbeauftragte*r dokumentiert.
Voraussetzungen für Laserschutzbeauftragte
Wer als Laserschutzbeauftragte*r (LSB) eingesetzt werden soll, benötigt eine passende berufliche Qualifikation sowie die erforderlichen Fachkenntnisse im Umgang mit Laserstrahlung. Grundsätzlich kommen dafür Personen infrage, die:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung,
- ein abgeschlossenes Studium oder
- eine vergleichbare berufliche Erfahrung von mindestens zwei Jahren
vorweisen können – jeweils ergänzt durch die notwendigen Fachkenntnisse aus dem entsprechenden Laserschutzlehrgang.
Wichtig ist, dass zukünftige Laserschutzbeauftragte ihre Aufgaben gemäß den gesetzlichen Vorgaben der OStrV sicher erfüllen können. Welche Anforderungen genau gelten, hängt immer vom Einsatzbereich, der Komplexität der Lasereinrichtung und der jeweiligen Laseranwendung ab.
Darüber hinaus wäre es sinnvoll, wenn LSB bereits praktische Berufserfahrung besitzen, damit sie Gefährdungen realistisch einschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen verantwortungsvoll umsetzen können.